Sie müssen nicht nach Wuppertal


Objekt:

Wuppertaler Schwebebahn
 

Bing Ref. Nr.:

13764
 

Baujahr:

1904
 

Beschreibung:

Die Idee zu diesem System kam ihm in einer Kölner Zuckerfabrik, in der die Materialien mittels kleiner Wagen an einer Schiene hängend durch die Stollen bewegt wurden.

Nachdem Die Städte Berlin, München und Breslau seine einschienige „Hängebahn“ zur Personenbeförderung abgelehnt hatten, entschlossen sich die mutigen Stadträte im engen Tal der Wupper die „Schwebebahn“ zu bauen, um den steigenden Nahverkehr zu bewältigen und über der Wupper hatte man genügend Platz. Der Bau einer Untergrundbahn schied wegen der ungünstigen Bodenbeschaffenheit aus.

Im Sommer 1898 wurde mit dem Bau des Schwebebahngerüsts begonnen, 19200 Tonnen Eisen verbaut und 17 Bahnhöfe errichtet.

Seine Majestät, der Kaiser Wilhelm II mit Gemahlin Auguste Viktoriana nebst Gefolge schwebte am 24. Oktober 1900 von Bahnhof „Döppersberg“ durchs Tal der Wupper.

Das erste Teilstück zwischen den Bahnhöfen Kluse und Zoo konnte am 1. März 1901 für das Publikum freigegeben werden. Die gesamte 13,3 km lange Strecke zwischen den Endpunkten mit Wendeschleife, Oberbarmen und Vohwinkel,war am 27. Juni 1903 fertig gestellt.

Die Anlage von Bing ist 65cm lang und 21,5cm hoch. Typisch für BING wurden für den Wagen wohl die gleichen Werkzeuge genutzt, wie für den rechts abgebildeten Speisewagen, jedoch mit geschlossenen, chromlithografierten Fenstern.