Ein Elefant auf Rädern?
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Veranstaltungsort: Mehrzweckhalle des TSV Freinsheim, Friedhofstraße 25
Wenn Erinnerungen an vergangene Zeiten lebendig werden und die Begeisterung für historisches Spielzeug Groß und Klein verbindet, öffnet das Bing-Museumsfest in Freinsheim erneut seine Türen. Vom 31. Oktober bis zum 1. November 2026 heißt es beim 14. Internationalen Bing-Spielertreffen: Staunen, entdecken und erleben – diesmal wieder in der TSV-Turnsporthalle und im angrenzenden Bing-Museum.
Das Bing-Museum wurde mit Hingabe von Marion und Uwe Groll aufgebaut und wird liebevoll gepflegt. Es gilt als Denkmal für die jüdische Firma Bing aus Nürnberg, einst die größte Spielwarenfabrik weltweit. Die einzigartige Dauerausstellung, die seit über 14 Jahren immer wieder erweitert wurde, zeigt die kulturhistorische Bedeutung der Bing-Werke und lädt dazu ein, in die Zeit der Industrialisierung einzutauchen, als mechanisches Spielzeug Kinderzimmer erobert und Fantasie entfacht hat.
Das kommende Fest verspricht erneut ein echtes Highlight zu werden. Auf über 320 Quadratmetern finden sich im Museum inzwischen mehr als 3500 Exponate aus der Zeit vor 1933 – von funktionierenden Eisenbahnen, Dampfmaschinen und Blechspielzeug bis hin zu Puppen, Bären und Gesellschaftsspielen. Diese Vielfalt spiegelt die Innovation und Kreativität der Bing-Werke wider.
Doch damit ist noch lange nicht Schluss: In den letzten zwei Jahren entwickelte sich die Ausstellung in der TSV-Halle auch zur hochwertigsten Präsentation historischer Modelldampfmaschinen und Zubehör und zog zahlreiche Besucher an. Schon im Februar waren sämtliche Ausstellerplätze vergeben. Hier können Interessierte direkt mit Fachleuten ins Gespräch kommen, seltene Exemplare bestaunen und sich von der Sammeltradition inspirieren lassen. Die großzügige Fläche eröffnet neue Möglichkeiten, und bereits jetzt sind spannende Neuheiten angekündigt.
Traditionell gehören historische Modellbahnen in verschiedenen Spurweiten, Echtdampfbetrieb und die Wuppertaler Schwebebahn, die ihr 125-jähriges Jubiläum feiert, zum Programm. Groß und Klein erwartet interaktive Vorführungen, bei denen sie ausgewählt auch selbst Hand anlegen und die faszinierende Welt des mechanischen Spielzeugs erleben können.
Das Museumsfest bietet einen Treffpunkt für Sammler, Experten und Familien. Hier werden Erinnerungen wach und neue Geschichten geschrieben. Kurator Uwe Groll lädt herzlich ein: „Erleben Sie mit uns die Innovation und Genialität der Technik hinter den Bing-Spielwaren sowie deren Partner und Wettbewerber. Tauchen Sie ein in eine Epoche, in der Spielzeug mit Herz und Hand, aber auch schon systematisch und fabrikmäßig gefertigt wurde.“
Neben Ausstellungen gibt es Raum für Gespräche, Tipps rund um Pflege, Betrieb und Restaurierung sowie die Möglichkeit zum Tausch, Kauf und Verkauf. Das Fest stimuliert alle Sinne – das Klackern der Züge, das Zischen der Maschinen und das Staunen der Gäste vereinen sich zu einem Klangbild aus vergangenen Tagen.
Das Bing-Museumsfest 2026 ist eine Liebeserklärung an die Spielzeugkultur und eine Einladung an alle Neugierigen. Notieren Sie den 31. Oktober bis 1. November 2026 in Ihrem Kalender und werden Sie Teil einer Gemeinschaft, die das Erbe der Bing-Werke weiterträgt.
Weitere Informationen und Eintrittspreise finden Sie auf der Website [www.bing-museum.de]. Nutzen Sie die Gelegenheit, dieses besondere kulturelle Ereignis mitzuerleben!
Freinsheim freut sich auf Ihren Besuch – feiern wir gemeinsam Geschichte und gestalten die Zukunft des Sammelns.
Die spannende Vermittlung der deutsch-jüdischen Kultur- und Industriegeschichte ist ein wichtiger, sozial-nachhaltiger Beitrag. Die Inhaberhin und Leiterin des Museums, Marion Groll, setzt dabei auf den Austausch verschiedener Generationen, die gemeinsam das Museum entdecken. Wenn sich beispielsweise die Dampfmaschine bewegt und etwas antreibt, übt das eine unglaubliche Faszination auf alle Besucher aus. Manche Großeltern erklären dann den Enkeln begeistert, wie die Maschine funktioniert.
Das Spielzeugmuseum mit Eiscafé haben wir im April 2011 eröffnet. Dem Voraus ging eine mit viel Eigenleistung und Fingerspitzengefühl für Historisches durchgeführte Sanierung des Altstadtensembles aus ursprünglich vier Gebäuden. Nahezu alle technischen Geräte sind gebraucht und wurden von uns umfassend für den Wiedereinsatz geprüft, instandgesetzt und modernisiert. Bei der Gestaltung der Ausstellungsräume ist uns Upcycling von Vitrinen und Beleuchtung genauso wichtig, wie eine energie- und abfallarme Betriebsführung sowie beim Eiscafé die Verwendung regionaler Produkte. Für PfalzCard-Besitzer ist der Besuch des Spielzeugmuseums kostenlos.
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Wählen Sie sich ihren gewünschten Besuchstermin aus. Termine sind auf 2 Wochen im Voraus über den Shop bestellbar: Die Besucherzahl ist aktuell im Rahmen der Hygienevorschriften pro Stunde auf 15 Erwachsene limitiert.
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150 Jahre Gebr. BING, die ehemals größte Spielwarenfabrik der Welt. Illustriert mit Exponaten aus dem Bing-Museum in Freinsheim.
80 Seiten, 9 Euro
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In den Katalogen von … ist nur die Zugeinheit in Spur 0 und I mit der Artikelnummer … abgebildet, jedoch keine vollständige Anlage. Diese Anlage hat Bing aus bewährten Brückenteilen und Stützen eines Bahnübergangs als Basis konstruiert.
Der Probeaufbau im Museum findet aktuell statt. Sockel, Dekoration und eine Kulisse aus zeitgenössischem Kartonmodellbau werden folgen.